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Viererpack von Max Meyer beim 9:0 in Gütersloh

Dank eines Viererpacks von Max Meyer, jeweils zwei Toren von Coke und Breel Embolo sowie einem Treffer von Bastian Oczipka hat der FC Schalke 04 am Donnerstag (31.8.) ein Benefizspiel beim FC Gütersloh mit 9:0 für sich entschieden. Vor 4032 Zuschauern im Energieversum Stadion feierte Alessandro Schöpf nach auskurierter Kreuzbandverletzung sein Comeback.

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Zwischen den Pfosten gab es in Ostwestfalen eine Premiere. Michael Langer, der vor wenigen Wochen vom schwedischen Erstligisten IFK Norrköping nach Gelsenkirchen gewechselt war, hütete erstmals das königsblaue Tor. In der aktuellen FIFA-Abstellungsperiode musste Domenico Tedesco auf insgesamt acht Nationalspieler verzichten. Unterstützung bekamen die Profis deshalb aus der Knappenschmiede. Nick Taitague und Tobias Fleckstein, die zum Aufgebot der U19 zählen, standen ebenso wie Breel Embolo, der nach langer Verletzungspause weitere wichtige Minuten sammelte, in der Startelf. Schöpf wurde zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt.

 
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Coke trifft doppelt, Meyer sehenswert

Die Knappen waren von Beginn an optisch überlegen, schafften es aber zunächst nicht, wirklich zwingende Einschussmöglichkeiten zu kreieren. Zwar brachten sich die königsblauen Offensivkräfte das eine oder andere Mal in gute Positionen, letztlich dauerte es bis zum ersten Treffer des Abends aber 28 Minuten. Torschütze war Coke, der die Kugel nach einer Taitague-Flanke von der linken Seite über die Linie drückte. 

Keine 120 Sekunden später ließ der Spanier das 2:0 folgen. Nachdem der Rechtsfuß nach einer Unachtsamkeit der Gastgeber rechts im Fünfmeterraum an den Ball gekommen war, hob er das Spielgerät über Schlussmann Radoslaw Libera hinweg in die Maschen. Noch sehenswerter machte es Max Meyer. Der U21-Europameister lupfte den Ball aus zwölf Metern nach einem Pass von Fleckstein in die Schnittstelle ins Tor (36.). Das 3:0 war gleichzeitig der Pausenstand.

 

Gütersloh: Libera (46. Hisamatsu) - Kina (46. Flaskamp), Beuckmann (46. Niketta), Schubert (46. Balaskas), Tosun (46. Karadag) - Wieckowitz (46. Gashi) - Gündogan (46. Cesarek), Kaptan (46. Abrashi), Aygün (46. Böhler), Azrioual - Rak (46.Schröder)
Schalke: Langer - Fleckstein (65. Naldo), Insua, Stambouli - Geis - Coke, McKennie (65. Oczipka), Meyer, Taitague (46. Taitague) - Embolo, Reese (65. Caligiuri)
Tore: 0:1, 0:2 Coke (28., 30.), 0:3 Meyer (36.), 0:4, 0:5 Embolo (49., 57.), 0:6 Meyer (64.), 0:7 Oczipka (67.), 0:8, 0:9 Meyer (84., 86.)
Schiedsrichter: Dr. Negri (Gütersloh)
Zuschauer: 4032

Embolo eiskalt vor dem Tor

Keine vier Minuten nach dem Seitenwechsel ließ Embolo den vierten Treffer des Abends folgen. Für den Schweizer war es der erste Treffer nach seiner fast zehnmonatigen Verletzungspause. Die Vorarbeit zu seinem erfolgreichen Abschluss aus 13 Metern zentraler Position leistete Meyer, der die Kugel zuvor stark auf der linken Bahn erobert hatte. Nach 57 Minuten knipste Embolo erneut. Nach einer Passstafette über Johannes GeisAlessandro Schöpfund Fabian Reese landete der Ball bei dem Eidgenossen, der den eingewechselten FCG-Schlussmann Leo Hisamatsu mit einem überlegten Heber überlistete.

Meyer machte wenig später das halbe Dutzend voll. Der Offensivmann vollendete nach einer überlegten Coke-Hereingabe von rechts per Kopf (64.). 180 Sekunden danach trug sich auch der kurz zuvor eingewechselte Bastian Oczipka in die Torschützenliste ein. Der Linksfuß netzte aus halblinker Position zum 7:0 ins kurze Eck. In der Schlussphase wussten die Knappen weiterhin offensiv zu gefallen und legten durch Meyer noch zwei Treffer nach. Zunächst traf das Schalker Eigengewächs nach einer Coke-Hereingabe per Kopf (84.), ehe er zwei Zeigerumdrehungen später aus elf Metern flach ins rechte Eck abschloss. Das 9:0 war gleichzeitig der Endstand.

Verlierer nach dem Abpfiff ebenfalls glücklich

Trotz der Niederlage gab es beim Schlusspfiff auch bei den Platzherren fast ausnahmslos strahlende Gesichter. Denn beim Duell mit den Königsblauen standen für den finanziell angeschlagenen Oberligisten sportliche Aspekte nicht im Vordergrund. Vielmehr war das Benefizspiel ein entscheidender Baustein bei der Rettung des FC Gütersloh.